Amerikanischer Maiapfel

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Amerikanischer Maiapfel
Podophyllum peltatum
Kurzgeschichte: Überlebensmodus

Einstufung 

sehr giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile

Wirkstoffe

Podophyllin, Reinstoff Podophyllotoxin

Folgen einer Vergiftung 

Blutige Magen-Darm-Entzündung, Krämpfe, Koordinationsstörungen, Koma, Geschwüre und eine Nierenentzündung. Das Schildförmige Fußblatt (Podophyllum peltatum), auch Maiapfel, Entenfuß, Amerikanischer Maiapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Podophyllum in der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Es ist im östlichen Nordamerika beheimatet. Bis auf die reife Beere sind alle übrigen Pflanzenteile giftig. Der getrocknete, Wurzelstock mit den daran hängenden Wurzeln enthält Lignane mit Podophyllotoxin, Fußblattharz (Podophyllin), Flavonoide und Pflanzengummi. Der wichtigste Bestandteil ist das Harz (Podophyllin, Reinstoff Podophyllotoxin), das sich nach dem Trocknen bildet und seine stärkste Giftigkeit nach zwei Jahren erreicht. Die Arzneidroge weist zytostatische, antimykotische und virusstatische Wirkungen auf. Nach der Kommission E ist Podophyllin bei der Entfernung von Kondylomen wirksam. Die frische oder getrocknete Wurzel kann Reizungen auf der Haut auslösen. In großen Dosen verursacht Podophyllin eine blutige Magen-Darm-Entzündung, Krämpfe, Koordinationsstörungen, Koma, Geschwüre und eine Nierenentzündung. Der Tod kann durch Atemlähmung eintreten. Personen, die mit der gepulverten Droge arbeiten, können durch den Staub eine Bindehautentzündung und eine Entzündung der Augenhornhaut bekommen.

Anthologie • Giftmorde 3

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 260 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-408-6

Über den Autor der Kurzgeschichte

Frank Kreisler wurde 1962 in Rostock geboren. Im Jahr 1985 zog er dann nach Leipzig. Sein Berufsleben zeichnet sich durch Vielseitigkeit aus. Er arbeitete als Hafenarbeiter, aber auch als Bibliothekar. Nach einem Studium am Literaturinstitut Leipzig ist Frank Kreisler seit 1995 freiberuflich tätig…