Japanischer Schnurbaum

{{ brizy_dc_image_alt uid='wp-ba481ef769c2a656fde7a390f301a41a' }}
Japanischer Schnurbaum
Styphnolobium japonicum
Kurzgeschichte: Kokosöhrchens düstere Rache

Einstufung 

sehr giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile

Wirkstoffe

Sophorabiosid, Rutin, Cytisin, Toxalbumine und Sophoramin

Folgen einer Vergiftung 

Dyspnoe und Verminderung der roten Blutkörperchen. Der Japanische Schnurbaum (Styphnolobium japonicum), auch Honigbaum, Schnurbaum, Perlschnurbaum, Japanischer Perlschnurbaum, Japanischer Pagodenbaum

oder nach seinen säuerlich schmeckenden Samen Sauerschotenbaum genannt, ist eine Pflanzenart in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Alle Pflanzenteile werden als stark giftig bezeichnet; es werden Rinde und Samen, besonders aber die Fruchtschale erwähnt. Hauptwirkstoffe sind in den Früchten 0,08 % Sophorabiosid, Rutin u. a., in unreifen Früchten 2 % Sophoricosid, in den Samen Cytisin, Toxalbumine und Sophoramin. Vergiftungserscheinungen: Die Fruchtschale soll stark giftig sein. Eine subkutane Injektion des Extraktes wirkt tödlich auf Frosch, Eidechse und weiße Maus. Die Injektion ruft am Warmblütler eine kurzdauernde Blutzuckererhöhung und Glucosurie hervor, gefolgt von Dyspnoe und Verminderung der roten Blutkörperchen. Das Samenmehl soll, regelmäßig genossen, Gesichts-Ödeme und selbst den Tod verursachen.

Anthologie • Giftmorde 3

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 260 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-408-6

Über den Autor der Kurzgeschichte

Jan Flieger wurde 1941 in Berlin geboren. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur schreibt Krimis, Thriller, schwarzhumorige Geschichten und Kinderbücher und ist Theodor-Körner-Preisträger. Seine Texte wurden in diverse Sprachen, darunter auch ins Chinesische, übersetzt; seine Geschichten erschienen in Schullesebüchern in Frankreich, Norwegen und Schweden…