Lebensbaum

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Lebensbaum
Thuja
Kurzgeschichte: Thujalula

Einstufung 

sehr giftig

Giftige Teile

Zweigspitzen und Zapfen

Wirkstoffe

Thujon

Folgen einer Vergiftung 

Berühren der Pflanze kann zu schweren Hautentzündungen, bei Aufnahme starke Magen- und Darmentzündungen, Krämpfen und Nieren-, sowie Leberschädigungen. Lebensbäume oder Thujen (Thuja) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) innerhalb der Ordnung der Kiefernartigen (Pinales). Es gibt zwei Arten in Nordamerika und drei im östlichen Asien. Die Arten und ihre Sorten, außer dem Sichuan-Lebensbaum (Thuja sutchuenensis), werden allgemein in Kultur genutzt; vor allem der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) wird häufig als Heckenpflanze verwendet.

Der Lebensbaum wächst bis zu 15 m hoch, tritt oft auch strauchartig oder

mit mehreren Stämmen auf. Seine Rinde ist von graubrauner Farbe. Die schuppenförmigen Blätter sind immergrün, an ihrer Oberseite dunkler, an der Unterseite heller gefärbt. Sie riechen beim Zerreiben stark aromatisch. Die Blüten weiblichen bestehen aus 1 cm langen, erst grünen und sich später braun verfärbenden Zapfen, die männlichen sind kugelförmig. Ihre Blütezeit ist von April – Mai. Die braunen Samen sind geflügelt. Die am meisten verbreiteten Arten sind bei uns der Abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) und der Morgenländische Lebensbaum (Platycladus orientalis, = Thuja orientalis). Ähnlich den Lebensbäumen sind Scheinzypressen (Chamaecyparis), diese sind ebenfalls giftig. Alle drei Arten gelten als giftig und enthalten vorwiegend in den Spitzen der Zweige ätherische Öle, sowie das Thujon. Schon das wiederholte Berühren der Pflanze kann zu schweren Hautentzündungen führen. Bei innerer Aufnahme des Giftes kommt es zu starken Magen- und Darmentzündungen, Krämpfen und Nieren-, sowie Leberschädigungen. Das Thujon kann auch tödlich wirken.

Anthologie • Giftmorde 4

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2019, 248 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-417-8

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Connie Roters arbeitete als Veranstalterin und im Theater, schrieb als freie Journalistin für Tageszeitungen und war als Frau für Spezialeffekte für diverse Fernseh- und Kinofilme tätig, bevor sie sich als Sozialarbeiterin der Arbeit mit traumatisierten Menschen in Krisensituationen widmete…