Rainfarn

Rainfarn
Anacetum vulgare
Kurzgeschichte: Möchten Sie eine Quittung?

Einstufung 

giftig

Giftige Teile

Pflanzenteile

Wirkstoffe

Thujon

Folgen einer Vergiftung 

starke Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Uterusblutungen sowie Schädigungen von Niere und Leber. Der Rainfarn (Tanacetum vulgare L., Syn.: Chrysanthemum vulgare (L.) Bernh.), auch Wurmkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Rainfarn zählt zu den Kompasspflanzen, die ihre Blätter im vollen Sonnenlicht genau senkrecht nach Süden richten. Der Rainfarn enthält ätherisches Öl, dessen Hauptbestandteil das Thujon ist. Eine Vergiftung zeigt sich durch Erbrechen, Entzündungen von Magen und Darm mit Leibschmerzen, einer Rötung des Gesichts und Pupillenerweiterung. Der weitere Verlauf sind starke Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Uterusblutungen sowie Schädigungen von Niere und Leber. Bei tödlicher Vergiftung erfolgt Kreislauf- und Atemstillstand. Rainfarn kann auch Hautallergien auslösen. Insbesondere Gärtner und Floristen, aber auch Personen die aus Rainfarn Kosmetik herstellen, sind davon betroffen.

Anthologie • Giftmorde 2

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 234 Seiten

Preis Buch € 12,00 [D]

ISBN 978-3-94673-405-5

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Ingrid Schmitz aus KrefeldIngrid Schmitz arbeitete in Düsseldorf als Speditionskauffrau bei einer kanadischen Reederei und später im sowjetischen Außenhandel. 1986 machte sie eine steile Karriere als Mutter und Hausfrau und lebt bis heute am Niederrhein. Kurz nach der Einschulung ihrer Tochter sehnte sie sich nach einem neuen Spannungsbogen in ihrem Leben und erlernte drei Jahre das Handwerk des Schreibens…