Ritterstern

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Ritterstern
Hippeastrum
Kurzgeschichte: Kopfgeld

Einstufung 

sehr giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile

Wirkstoffe

hoch toxisch

Folgen einer Vergiftung 

Bereits wenig Gramm sind tödlich. Die Rittersterne (Hippeastrum) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die etwa 80 Arten gedeihen in Gebieten mit einer ausgeprägten Trockenzeit in Südamerika. Die in Europa als Zierpflanzen kultivierten Ritterstern-Sorten sind überwiegend Hybriden. Aufgrund seiner späten Blütezeit ist der Ritterstern insbesondere zur Weihnachtszeit eine beliebte Zierpflanze die oft unter der (falschen, s.o.) Bezeichnung Amaryllis verkauft wird. Im Handel befinden sich meist Hybriden auf Basis der Laub abwerfenden Arten. Neben der Topfkultur werden spezielle Vasen zur Hydrokultur sowie Zwiebeln mit oft buntem Plastiküberzug angeboten. Besonders letzteres macht den Ritterstern zu einem Wegwerfprodukt, obwohl die Weiterkultur an sich anspruchslos ist. Durch seine lange Haltbarkeit (zwei Wochen) ist der Ritterstern auch eine beliebte Schnittblume in der Floristik. Beim Ritterstern sind alle Teile stark giftig. Gerade die Zwiebel ist hoch toxisch und ein Verzehr von nur wenigen Gramm kann bereits tödlich sein. Auch Hautkontakt kann bei empfindlichen Personen bereits zu Reizungen führen.

Anthologie • Giftmorde 3

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 260 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-408-6

Über den Autor der Kurzgeschichte

Andreas M. Sturm wurde 1962 in Dresden geboren. Der Diplom-Betriebswirt war viele Jahre in der Informatik tätig. In seiner Freizeit fotografiert der Autor gern und hört Rockmusik. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Dresden. Die ersten Schreibversuche startete er mit 16 Jahren…