Rizinus

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Wunderbaum-Rizinus
Ricinus communis
Kurzgeschichte: Lass uns sterben

Einstufung 

sehr giftig

Giftige Teile

Samen

Wirkstoffe

Rizin (Lectin)

Folgen einer Vergiftung 

Übelkeit, Fieber, Herzrhythmusstörungen, blutige Durchfälle, Tod. Der Wunderbaum (Ricinus communis) ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Ricinus, die zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) gehört. Der botanische Name stammt vom lateinischen Wort ricinus für „Zecke“, da die Samen der Pflanze in ihrer Form an Zecken erinnern. Andere deutsche Trivialnamen sind Christuspalme, Hundsbaum, Läusebaum, Kreuzbaum oder, den Gattungsnamen verallgemeinernd, Rizinus. Dabei ist Christuspalme eine irreführende Übersetzung des vorlinnéischen Ausdrucks palma Christi „Christushand“, wo die Blätter mit der gespreizten Hand, lat. palma „flache Hand“, verglichen werden. Der vielfältige Bezug der Pflanze zur christlichen Terminologie bleibt unklar, möglicherweise bezieht sich der Name Wunderbaum auch hierauf (siehe aber auch Rizinus in der Bibel). Die Botaniker des 16. Jahrhunderts, bei denen der Name Wunderbaum erstmals belegt ist, sehen das Wunderliche nur im äußeren Erscheinungsbild.

Im Zusammenhang mit der Verwendung des Öls der Wunderbaum-Samen als nachwachsenden Energieträgers wird der Wunderbaum von der Industrie und in den Medien auch als Castorpflanze (auch in Bindestrich-Schreibweise) bezeichnet. Das geht vermutlich auf eine unsaubere Übersetzung der international verwendeten englischen Bezeichnung castor oil plant zurück. Die Samen der Pflanze werden allerdings auch im Deutschen schon länger als Castorbohnen bezeichnet.

Anthologie • Giftmorde 1

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2018, 254 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-426-0

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Ingrid Schmitz arbeitete in Düsseldorf als Speditionskauffrau bei einer kanadischen Reederei und später im sowjetischen Außenhandel. 1986 machte sie eine steile Karriere als Mutter und Hausfrau und lebt bis heute am Niederrhein. Kurz nach der Einschulung ihrer Tochter sehnte sie sich nach einem neuen Spannungsbogen in ihrem Leben und erlernte drei Jahre das Handwerk des Schreibens…