Schwarzer Nachtschatten

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Schwarzer Nachtschatten
Solanum nigrum
Kurzgeschichte: Das Leid der Anderen

Einstufung 

gering giftig – giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile, vor allem unreife Früchte

Wirkstoffe

Solasodin, Soladulcidin, Tomatidenol (Alkaloide)

Folgen einer Vergiftung 

Erbrechen, Durchfall, Lähmung bis hin zur Atemlähmung. Der Schwarze Nachtschatten oder Schwarz-Nachtschatten (Solanum nigrum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nachtschatten (Solanum), die fast weltweit verbreitet und häufig als Ruderalpflanze zu finden ist. Durch das Vorkommen von Solanin und anderen Alkaloiden, vor allem in den unreifen Früchten, werden immer wieder Vergiftungen beschrieben. Bei Kleinkindern ist zum Teil auch der eigentlich geringe Solaningehalt reifer Früchte ausreichend, um Vergiftungserscheinungen hervorzurufen. Die Symptome können dabei Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden, erhöhte Herzfrequenz und Nierenreizung sein. Zudem treten Angstzustände, Krämpfe und Lähmungen auf, ebenso ein Ansteigen der Körpertemperatur mit anschließendem Abfallen unter den Normalwert. Bei starken Vergiftungen tritt der Tod durch Lähmung des zentralen Atemsystems ein.

Anthologie • Giftmorde 3

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 260 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-408-6

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Franziska Steinhauer ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt seit 1993 in Cottbus. Seit 2004 arbeite sie als freie Autorin. Die Schwerpunkte ihrer literarischen Tätigkeit sind Kriminalromane und Kurzgeschichten, die sie besonders gerne in Cottbus und dem Spreewald ansiedelt…