Thomas Koehler

Thomas Koehler

Tho­mas Koeh­ler, 1966 gebo­ren, arbei­tete mehr als zwan­zig Jahre in der geschlos­se­nen Akut­psych­ia­trie. Dort hatte er sowohl mit Sexu­al­straf­tä­tern als auch mit schwer trau­ma­ti­sier­ten Opfern Kon­takt. Einen Teil des Jah­res ver­bringt er regel­mä­ßig in Däne­mark, um sei­ner schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit nach­zu­ge­hen. Nachdem Koehler einige Jahre auf einem abgelegenen Gutshof lebte, zog er 2002 mit seiner Tochter in einen kleinen Ort nahe Göttingen.


Thomas Koehler, Konstantin Zorn
Lambachs letzter Fall

Lambach schloss langsam die Mappe, ohne einen weiteren Blick auf die Fotos zu werfen, und fragte fast flüsternd: „Wer macht denn so was? Wer kann so was und wer ist dazu imstande?“ Doktor Levi nahm noch einen tiefen Zug, dann drückte er die Zigarette aus. „Ein Chirurg kann so etwas. Doch wer dazu imstande ist, kann ich nicht sagen.“ Immer tiefer gerät Kommissar Lambach in einen Strudel vermeintlich unmotivierter Gewalt, in welchem sogar die Grenzen zwischen Tätern und Opfern zu verschwimmen scheinen. Und die Zusammenhänge, die er während seiner Ermittlungen erkennt, nehmen schnell unglaubliche Ausmaße an. Viel zu spät bemerkt er deshalb, dass er selbst bereits Teil eines teuflischen Plans geworden ist.