Tollkraut

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Tollkraut
Scopolia carniolica
Kurzgeschichte: Vom Sterben des Unsterblichen

Einstufung 

giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile

Wirkstoffe

Alkaloid Hyoscyamin

Folgen einer Vergiftung 

Delirant halluzinogene Wirkung sowie zentralnervose Symptome mit Krämpfen, Seh- und Sprachstörungen. Die Gattung Tollkraut (Scopolia) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Alle Pflanzenteile, besonders die Wurzel sind giftig, sie enthalten das Alkaloid Hyoscyamin. Das  Tollkraut enthält in den Blättern 0,2-0,4 % und in den Wurzeln bis zu 0,5 % Alkaloide. Hauptalkaloid ist das Hyoscyamin, daneben kommen unter anderen L-Scopolamin, Cuskhygrin und Tropin vor. Außerdem können die Cumarine Scopolin und Scopoletin sowie Chlorogensäure nachgewiesen werden. Die höchste Konzentration an Wirkstoffen liegt zu Beginn der Blütezeit und während der Fruchtentwicklung vor. Durch die Inhaltsstoffe ist das Krainer Tollkraut als

stark giftige Pflanze anzusehen. Infolge oraler Aufnahme von Pflanzenteilen kommt es zu Vergiftungserscheinungen mit Erbrechen, Gesichtsrötung, Mundtrockenheit, Mydriasis (Pupillenerweiterung) und bei höheren Dosen zeigen sich eine delirant halluzinogene Wirkung sowie zentralnervose Symptome mit Krämpfen, Seh- und Sprachstörungen. Der Tod kann durch Atemlähmung verursacht werden.

Anthologie • Giftmorde 3

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2016, 260 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-408-6

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© Carsten Steps

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Petra Steps, Jahrgang 1959, waschechte Vogtländerin, im Kuckucksnest Zwickau geboren. Diplomphilosophin und Hochschulpädagogin, Journalistin, Herausgeberin, Autorin. Beiträge in Regionalia und Krimi-Anthologien, (Mit-)Herausgeberin des Geschichtenbandes zu den Stadtjubiläen von Reichenbach und Netzschkau/Vogtland, der Krimi-Anthologien ›Mordssachsen‹ 1 und 2, › …