Wurfmfarn

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Wurmfarn
Dryopteris spp.
Kurzgeschichte: Wurmkur

Einstufung 

sehr giftig

Giftige Teile

alle Pflanzenteile

Wirkstoffe

Thiaminase (Enzym), Filicin, Aspidin

Folgen einer Vergiftung 

Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden. Die Pflanzengattung der Wurmfarne (Dryopteris) gehört zur Familie der Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae). Die mindestens 150 Arten sind vor allem auf der Nordhalbkugel verbreitet. Es existieren auch viele Hybriden, die hauptsächlich im viktorianischen Zeitalter Englands gezüchtet wurden, als Farne für den Gartenbau sehr populär waren. Die Pflanze enthält das Enzym Thiaminase, Filicin und Aspidine. Im Falle einer Vergiftung kommt es zu Übelkeit, Erbrechen, Magen- Darmbeschwerden mit Durchfall, Sehstörungen, Ohnmachtsanfällen, Herzschwäche und Schädigung der Atmung. Starke Vergiftung ist nur nach mißbräuchlicher Verwendung als Wurmkur zu erwarten. Eine solche Vergiftung kann theoretisch auch zum Tod führen.

Anthologie • Giftmorde 4

Kartoniertes Buch

1. Auflage 2019, 248 Seiten

Preis Buch € 13,00 [D]

ISBN 978-3-94673-417-8

Über die Autorin der Kurzgeschichte

Angela Temming, 1969 in Mannheim geboren, lebt mit ihrer Familie in Berlin. Nach Kurzkrimis in Anthologien veröffentlichte sie 2016 ihren Kriminalroman ›Schlaf, mein Kind‹ bei Midnight by Ullstein…